Save the Date - Zwangsräumung Stoppen

+++ Save the Date: Zwangsräumung verhindern +++ Mittwoch, 11.04.2018, 09.00
Uhr +++ Ehemals Wohnungsloser soll geräumt werden +++

Der ehemals Wohnungslose Rolf soll am 11.04.2018 um 10.00h aus seiner Wohnung geräumt werden. Er ist Mieter der Lessingstraße 25, eben dem Haus, das im November 2016 von den franzfreunden (ehemals Arme Brüder) an einen Immobilienfonds verkauft wurde. Das Straßenmagazin fiftyfifty warnte damals bereits vor Vertreibung, Entmietung und Gentrifizierung – und genau dies ist nun eingetreten.

Mehrere MieterInnen sind bereits gegen eine Einmalzahlung des Eigentümers in Höhe von 2.000 € ausgezogen, die verbliebenen MieterInnen führen Rechtsstreitigkeiten wegen unrechtmäßiger Mieterhöhungen, seit Monaten verschlossenen sanitären Anlagen und anderen Schikanen, die vom neuen Eigentümer ausgehen. Das Ziel ist klar: Sie sollen raus, die HMS Zweite Grundstücksgesellschaft will maximalen Profit.

Die volle Verantwortung für diesen Skandal tragen die franzfreunde, der erste Vorsitzende Dirk Buttler, sowie Jürgen Plitt, Geschäftsbereichsleiter der Wohnungslosenhilfe, die an den Immobilienökonom Eytan D. Halfin verkauft haben. Halfin ist Geschäftsführer der HMS II. Grundstückgsgesellschaft und diverser anderer GmbHs, u.a. im Bereich Sportwetten.

Ungeachtet der sonstigen Geschäftsgebahren des Eigentümers Eytan D. Halfin verhöhnen sie die nun Leidtragenden durch Aussagen, dass sie an einen „langfristig orientierten Investor“ verkauft hätten.

Rolf soll nun raus. Wir werden das nicht hinnehmen, sondern die Räumung verhindern.

Achtet auf weitere Ankündigungen, kommt am 11.04.2018 um 09.00h zur Lessingstraße 25. Verhindern wir gemeinsam diese skandalöse Zwangsräumung!

TURN LEFT PARTY

Am 7. April lautet die Devise im Hinterhof „Schwarzlicht statt Blaulicht“.

Barrikada und see red! [IL Düsseldorf] laden zur einer fulminant fluoreszierenden Neon-Party ein. Doors Open ab 21:00. Um 22:00 startet es dann musikalisch mit feinem Techno & House von „Elmaskaya“ aus den Hochlagen Wuppertals. Danach übernimmt das Duo „Stereotypen“ mit Drum’n‘Bass zum fröhlichen Rumgehüpfe bis in die Morgenstunden. Es wird jedenfalls bunt und in Farbe mit kilometerweise String- und Tape Art.
Achso, lecker Cocktails gibt’s natürlich auch. Kommt rum, wir freuen uns schon wie Hulle.

Wie immer:
Wiederauferstandene, langhaarige Hippies werden zurück ans Kreuz gehängt. Macker, Sexisten und sonstige unangenehme Menschen sowieso.

Und nicht vergessen:
Turn Left! … und alles andere wird schon.

Monatliche Treffen gibt es dann ab dem 9. April. Alle Infos zu TURN LEFT findet ihr unter http://turn-left.de

 

ZeiKa Aktionstag

Am 11.11. läuten auch wir eine „neue Zeit“ ein. Keine jeckische fünfte Jahreszeit, sondern eine rassismusfreie Büdchenzeit. Wir, Barrikada und die Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] wollen gemeinsam mit euch die rassistischen und rechten Printmedien aus den Düsseldorfer Kiosken vertreiben. Am 11.11. laden wir euch daher zum ZEIKA-Aktionstag ein. Bei einem Spaziergang durch Düsseldorf wollen wir gemeinsam mit euch Kioskbesitzer*innen auf ihre rassistische Ware hinweisen und sie zum Entsorgen der Zeitungen motivieren. Kommt vorbei und beteiligt euch an der ZEIKA.

Büdchen sind Orte des vielfältigen Zusammenkommens, an denen kein Platz für menschenverachtende Hetze ist.

ZEIKA (ZEItungsKAmpagne | https://zeika.barrikada.de/) ist ein Projekt, das ins Leben gerufen wurde, um rechter Propaganda im öffentlichen Raum entgegenzutreten. Dabei konzentrieren wir uns auf die Verbreitung rechter Zeitschriften, welche wir mit der ZEIKA einzudämmen gedenken.

Kommt vorbei!

Barrikada | Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]

Braune Blätter müssen welken

Gemeinsam laden die Düsseldorfer Gruppen Barrikada und die Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] ins zakk ein.

In ganz Deutschland und auch in Düsseldorf gibt es Kioske und Geschäfte, die rechte Printmedien, wie die Junge Freiheit oder das Compact Magazin tagtäglich verkaufen ohne dass es bisher eine größere Gegenkampagne gab.

Daher möchten wir mit euch über die rechte Propaganda in Printmedien und vor allem auch über die passende Kampagne dagegen sprechen.

ZEIKA [ZEItungsKAmpagne] ist ein Projekt, das ins Leben gerufen wurde, um rechter Propaganda im öffentlichen Raum
entgegenzutreten. Dabei konzentrieren wir uns auf die Verbreitung rechter Zeitschriften, welche wir mit der ZEIKA einzudämmen gedenken.

Wir wollen den Abend mit einem allgemeinen Vortrag über rechte Printmedien beginnen und stellen danach unser Konzept vor, mit dem ihr selbst sofort zur Tat schreiten könnt.

Zusätzlich wird es am 11.11.17 einen Aktionstag hierzu geben, den wir euch ebenfalls gerne vorstellen möchten.

Kommt vorbei!

Barrikada | Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]

https://zeika.barrikada.de/

Veranstalter*innen: IL Düsseldorf [see red!] & Barrikada in Kooperation mit zakk

Telling a different truth about Hamburg

Alle sprechen über #G20. Dabei klaffen die Erfahrungen derjenigen, die in Hamburg waren und das mediale Bild der Ereignisse weit auseinander.
 
Deshalb wollen wir einen Ort bieten, an dem die Ereignisse der letzten Woche gemeinsam politisch bewerten und aus erster Hand berichten. Von einer neuen Qualität des Ausnahmezustand (Außerkraftsetzung der Versammlungsfreiheit, Einsatz militarisierter Spezialkräfte) und einer Polizei, die sich weder an Gerichtsentscheidungen, noch an Gesetze gebunden fühlt und ihren Gewaltfantasien freien Lauf lässt. Aber auch von Erfreulichem: Ganze Stadtteile widersetzten sich solidarisch der Besatzung durch 20.000 Polizeikräfte und haben die Inszenierung des Gipfels empfindlich gestört.
 
Angesichts der Riots von Freitagnacht wird die linke Militanzdebatte mit einer Intensität geführt, wie lange nicht mehr. Auch die Reaktion der Reaktion wirkt bedrohlich: Im Landtag in NRW wird nach einer Gefahr für die Bevölkerung durch linke Gewalt gefragt, die FAZ spricht von „rotem Faschismus“, wer das brutale Vorgehen der Polizei kritisiert, wird der geistigen Komplizenschaft bezichtigt. Dabei fällt sogar eine der wichtigsten Fragen unter den Tisch: Haben wir eine Kritik der G20 verbreiten können oder überspielt die aufgepeitschte Gewaltdebatte erfolgreich die Ergebnislosigkeit des Gipfels?
 
All das wollen wir mit euch gemeinsam diskutieren, egal ob ihr in Hamburg wart oder nicht.

Ein Angriff auf die organisierte Linke!

Am heutigen Vormittag wurden mehrere Räumlichkeiten und Wohnungen in
Freiburg durchsucht. Die Stadt muss seitdem eine Besetzung durch Polizei
und Verfassungsschutz ertragen – Helikopter, Polizeiwannen,
Absperrungen und Observationen. Dies ist IHRE Sicherheitspolitik.

Worum es geht? Kaum vorstellbar, um eine linke Internetnachrichtenplattform:
Indymedia mit einer allseits beliebten Kommentarfunktion. Auf Geheiß des
Bundesinnenministers de Maizière kurzerhand abgeschaltet. Dafür reicht
es Indymedia zur Zentrale „linksextremer Gewalt“ zu erklären. So
profiliert man sich wohl im Wahlkampf als Garant von law and order; es
scheint als seien der Innenminister und die Behörden nicht so recht
ausgelastet ...

Dies ist, so meinen wir als Interventionistische
Linke, ein Vorgeschmack auf Angriffe gegen all jene, die Widerstand
leisten, die die kapitalistische Ordnung tatsächlich bezweifeln. Ein
Vorgeschmack auf die Repression der kommenden Jahre. Ein Vorgeschmack
für alle, die im Juli gegen den G20 demonstriert haben – kurzum es ist
ein Angriff auf alle Linke.

Wir stehen solidarisch mit den Betroffenen in Freiburg!

Überall ist Hamburg! Überall ist Widerstand!

Demo: Samstag, 29. Juli | 14:30 Uhr | DGB Haus Düsseldorf

Regierung, Polizei & Justiz: Finger Weg vom Versammlungsrecht!

Die Ereginisse rund um den G20 Gipfel in Hamburg haben international heftige Diskussionen
ausgelöst. In vielene Medien ergießt sich nun ein beispiellose Flut
von Fake News und Hetze gegen die Menschen, die in Hamburg auf der
Straße waren. Nur langsam kommt ans Licht: Die Proteste waren
größtenteils erfolgreich, das ganze Wochenende begingen vor allem
Polizei und Justiz schwere Grundrechtsverletzungen. Jetzt sollen
wichtige demokratische Recht weiter eingeschränkt werden. Nicht mit
uns!

Für die Verteidigung des Rechts auf Versammlungsfreiheit und aller
demokratischen Rechte!

Freiheit für die inhaftierten G20 Aktivst*innen!

Kompromisslos für Frieden, für Umweltschutz, für grenzenlose Solidarität statt G20!

 

 

Mehr als 100.000
Menschen gingen in Hamburg gegen die G20 auf die Straße. Trotz der
breiten Unterstütztung aus der Bevölkerung wurde der Protest von
Anfang an kriminalisiert: Genehmigte Camps wurden von der Polizei
geräumt, die „welcome to hell“ Demo wurde unter Einsatz von
Wasserwerfern, Schlagstöcken und Tränengas aufgelöst, obwohl von
ihr keinerlei Eskalation ausgegangen war. Dutzende Demonstrant*innen
wurden durch solche Polizeigewalt schwer verletzt, bis hin zu offenen
Knochenbrüchen. Die Polizei griff sogar gekennzeichnete
Anwält*innen, Sanitäter*innen und Jounralist*innen tätlich an und
hinderte Sanitäter*innen an ihrer Arbeit. 32 Journalist*innen wurde
im Verlauf des Gipfels der Presseausweis entzogen, weil sie als
„gefährlich“ eingestuft wurden.

Zwischenbilanz G20-Gipfel: Die rebellische Hoffnung von Hamburg

Sagen wir zuerst das Allerwichtigste: Hamburg befand sich nicht nur eine Woche im polizeilichen Ausnahmezustand, der uns eine Warnung sein sollte. Nein, ebenso wichtig: Zehntausende haben ihm getrotzt. Zehntausende haben keine Angst gehabt oder sind trotz ihrer Angst auf der Straße gewesen. Jede Demonstration, jedes Cornern und jedes aufgebaute Zelt stand unter der permanenten und allgegenwärtigen Drohung polizeilicher Gewalt. Niemand war vor ihr sicher. Das ist der Rahmen, in dem jede einzelne Aktion und jede Teilnehmer_innenzahl zu sehen ist. Dieser Mut und dieser Ungehorsam – von alt bis jung, von friedlich bis militant, von politisch bis kulturell – bleiben. Dieses Zeichen wird auch von unseren Freund_innen in Brasilien, Griechenland oder Südafrika verstanden werden. Egal was die Presse schreibt, egal was die Umfragen sagen. Das Kalkül, mit Repression und Diffamierung die Linke isolieren zu können, ist auf der Straße phänomenal gescheitert und hat sich ins Gegenteil verkehrt. Mit ein paar Linken wären Olaf Scholz und seine Einheiten vielleicht fertig geworden – nicht aber damit, dass sich große Teile der Bevölkerung solidarisierten. Unter Einsatz ihrer Körper. Auf der Straße. Massenhaft und ungehorsam in allen erdenklichen Formen und Farben.

Wir fahren mit dem Bus zum G20-Gipfel nach Hamburg

Der Bus aus Düsseldorf zu den Aktionstagen gegen den G20 in Hamburg fährt am Mittwoch, 05.07.17, um 15.00h los und am Samstag (sic!, nicht mehr Sonntag) um 19.00h zurück. Folgende Preisstaffelung (alle Preise oneway !!!) gibt es:

ermäßigt: 20,- €
regulär: 30,- €
soli: 40,- € + X

Karten können aber auch gekauft werden:
* beim Aktionstraining am Sonntag, 18. Juni, ab 14 Uhr im Linken Zentrum
[hinterhof]
* beim OpenAirKino am Donnerstag, 22. Juni, 21 Uhr im Moskauer Park (bei
schlechtem Wetter im zakk)

Plätze reservieren kann man auch bei info@ifuriosi.org

Hamburg, wir kommen!

 

Sonntag: Nazis in Düsseldorf entgegentreten!

Für Sonntag, 28.5. mobilisiert die neonazistische Partei "DIE RECHTE" für 16 Uhr vor das ungarische Konsulat nach Düsseldorf auf die Adersstr. 12-14.
Das Thema der Kundgebung ist "Freiheit für Horst Mahler".

In Deutschland war Horst Mahler 2009 wegen Volksverhetzung und Leugnung des Holocaust zu einer zehnjährigen Freiheitsstrafe
verurteilt worden. Im Sommer 2015 hatte die deutsche Justiz die
Verbüßung der restlichen Haftstrafe in Anbetracht von Mahlers schlechtem
Gesundheitszustand ausgesetzt. Die Aussetzung wurde später wieder
aufgehoben. Mahler entzog sich im April dieses Jahres der Ladung zur
Verbüßung der Reststrafe und tauchte unter. In Ungarn hat Horst Mahler
versucht Asyl zu beantragen, sitzt jetzt allerdings
in Abschiebehaft und soll nach Deutschland ausgeliefert werden. Am
Sonntag kommen Holocaustleugner und Neonazis nach Düsseldorf um ihre
Solidarität zu bekunden.

Die Partei die RECHTE entstand 2012 um
den Neonaziführer aus den freien Kameradschaften Christian Worch. In
Dortmund saß „SS-Siggi“ Borchard für die Partei im Stadtrat. Dort
forderte diese u.a. eine Judenzählung.

Wie bei Dügida rufen wir
euch auf, am Sonntag mit uns auf die Straße zu gehen und sich den
Neonazis in den Weg zu stellen und ihre Veranstaltung massiv zu
stören!!!

DSSQ hat auf der Adersstraße/Ecke Königsallee für 15
Uhr eine Gegenkundgebung angemeldet. Kommt am Sonntag um 15 Uhr alle auf
die Adersstraße!

Kein Fußbreit dem Faschismus!

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